Ennepetal

 

Auf diesem großen Portal werden Sie – mit täglichen Neuerungen – möglichst ALLES zu Ennepetal finden, was Sie suchen: Von den offiziellen Stadt-Informationen über touristische Aspekte und Ausflugsziele, die Sie hier ansteuern können, über Vorstellung von Traditions-Unternehmen sowie Branchen- bzw. Vereinsverzeichnissen bis hin zu Fotogalerien aus alter und jüngerer Zeit … – Wir werden niemals aufhören an dieser Seite zu arbeiten.

Falls Sie Ideen oder eigene Texte / Fotos / Informationen haben sollten, die hier noch nicht veröffentlicht sind und die Sie gerne der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen würden … – dann wäre es wirklich toll, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen würden.

Herzlichen Dank im Voraus !!


 

Aktuelle Nachrichten aus Ennepetal und der Region

 

0, 4th Jul, 2020 veröffentlicht

Kriterien erfüllt - Ennepetal ist jetzt Fairtrade-Town
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Mitte 2018 hatte der Rat der Stadt Ennepetal beschlossen, sich um das Siegel „Fairtrade Town“ des Vereins „TransFair“ zu bewerben.
Sinn der Kampagne ist, einen Teil des örtlichen Handels, der Gastronomie und Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Kirchengemeinden dafür zu gewinnen, fair gehandelte Produkte anzubieten bzw. zu nutzen.
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Eine lokale Steuerungsgruppe konnte zahlreiche Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen von der Idee überzeugen, darunter u.a. Friseur Axel Meier, Pimpernell, Bücher Bochhammer, Kosmetik Mittag, EDEKA-Schlöder, ALDI, REWE, das Fitness-Studio „Just femme“, Café Kartenberg oder den CVJM Altenvoerde.
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Bereits im vergangenen Herbst waren alle Kriterien für den Erhalt des Siegels erfüllt, die feierliche Übergabe der Urkunde sollte im Rahmen des Internationalen Freundschaftsfestes erfolgen.
Leider musste das Fest wegen der Corona-Krise abgesagt werden, die offizielle Urkunde ging der Stadt Ennepetal per Post zu und wurde jetzt von der Steuerungsgruppe gemeinsam mit Bürgermeisterin Imke Heymann der Öffentlichkeit im Rathaus vorgestellt.
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Den Titel „Fairtrade-Town“ darf die Stadt Ennepetal jetzt zwei Jahre führen, danach erfolgt eine erneute Zertifizierung. Die Steuerungsgruppe hofft, bis dahin noch viele andere Akteure für den Fairtrade-Gedanken gewinnen zu können.
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Auf dem Foto:
v.l. Dr. Cordula Tomaschewski, Petra Backhoff (beide Steuerungsgruppe), Stadtplaner Ulrich Höhl, Bürgermeisterin Imke Heymann, Barbara Mittag, Stefan Meyer-Stoye und Karl-Heinz Henkel (alle Steuerungsgruppe)
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0, 4th Jul, 2020 veröffentlicht

Die Infektionszahlen steigen langsam, aber sie steigen ...
Corona: 486 Infektionen, 444 Gesundete, 28 Erkrankte
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Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 486 bestätigte Corona-Fälle (Stand Samstag, 4. Juli, 9 Uhr), von diesen gelten 444 als genesen. Die Zahl der Infektionen ist damit innerhalb von 24 Stunden um 5 gestiegen.
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In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 2 Patienten mit Corona-Infektionen stationär in Behandlung. Beide werden intensivmedizinisch betreut und beatmet.
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Die aktuell 28 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (2), Ennepetal (1), Hattingen (6), Schwelm (4), Sprockhövel (1), Wetter (4) und Witten (10). In Gevelsberg ist derzeit niemand am Corona-Virus erkrankt.

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (11), Ennepetal (23), Gevelsberg (46), Hattingen (76), Herdecke (37), Schwelm (56),
Sprockhövel (40), Wetter (35) und Witten (120).
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14 Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sind mit oder an dem Corona-Virus verstorben. Sie stammen aus Ennepetal (3), Gevelsberg (3), Hattingen (2), Schwelm (2), Wetter (2) und Witten (2).
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Für die bestätigten Fälle sowie für begründete Verdachtsfälle ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 178 Personen im Kreis.
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0, 30th Jun, 2020 veröffentlicht

Rathaus öffnet wieder für alle Anliegen - Terminabsprache erforderlich
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Ab dem 1. Juli steht das Rathaus den Bürgerinnen und Bürgern für alle Anliegen nach vorheriger telefonischer Terminabsprache zur Verfügung.

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise war ein Besuch des Rathauses bisher nur in dringenden, unabweisbaren Angelegenheiten möglich.
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Die Ennepetaler/innen werden gebeten, am Rathaus-Eingang vorzusprechen - dort werden sie dann abgeholt. Zusätzlich weisen wir darauf hin, dass auf den Verkehrsflächen des Rathauses Maskenpflicht besteht.

Die gleiche Regelung gilt auch für das Bürgerbüro in der Voerder Straße 39.
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0, 30th Jun, 2020 veröffentlicht

Damit Ihr Energieverbrauch mit der richtigen Mehrwertsteuer genau abgerechnet werden kann, sollte Ihr Strom- oder Gasversorger Ihre Zählerstände zum Stichtag kennen.

Mehr Infos zur Änderung der Mehrwertsteuer: www.verbraucherzentrale.nrw/mehrwertsteuer
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0, 30th Jun, 2020 veröffentlicht

Der für 2024 beschlossene Abriss und Neubau des Haus Ennepetal beinhaltete die Planung, auf der gleichen Straßenseite zur Voerder Straße hin ein eigenständiges Gebäude für das Mehrgenerationenhaus und das städtische Familienzentrum zu errichten.

Nun geht alles ganz schnell. Schon im nächsten Jahr können Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus in einen Neubau einziehen.

Der wird auf der dem Haus Ennepetal gegenüberliegenden Straßenseite entstehen. Der Ennepetaler Investor Arno Verhoog errichtet zwischen ALDI-Markt und der Brücke zur Kluterthöhle ein entsprechendes Gebäude und vermietet es langfristig an die Stadt Ennepetal.

Das Büro Eicker aus Halver hat den Entwurf für ein dreistöckiges Gebäude erstellt. Im Erdgeschoss und einem Teil der ersten Etage wird das städtische Familienzentrum untergebracht, das in diesem Zug von 45 auf 75 KiTa-Plätze erweitert wird. Den anderen Teil des ersten Stockwerks und das zweite Obergeschoss werden durch das Mehrgenerationenhaus genutzt.

Der Parkplatz des teilweise mit einer Holzfassade verkleideten Gebäudes wird über eine noch zu bauende Ein- und Ausfahrt von der Neustraße aus befahren, bei der ausschließlich nach rechts abgebogen werden kann. Zusätzlich ist das Gebäude fußläufig über das Haus Ennepetal und eine Aufzuglösung zu erreichen.

Arno Hoog ist zuversichtlich, dass der Neubau nach den Sommerferien 2021 seiner Bestimmung übergeben werden kann.

Bürgermeisterin Imke Heymann: „Wir sind sehr glücklich, mit Herrn Verhoog einen heimischen Investor gefunden zu haben, der sich für Ennepetal engagiert und wir so erfolgreich den Ausbau unserer Betreuungsplätze voranbringen.“
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0, 29th Jun, 2020 veröffentlicht

René Röspel: Im Corona-Steuerhilfegesetz steckt ein echter familienpolitischer „Wumms!“

Der Bundestag hat in seiner Sitzung am heutigen Montag, 29. Juni, das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz beschlossen. Kern des Gesetzes sind die zeitweise Senkung der Mehrwertsteuer und die Zahlung eines Kinderbonus in Höhe von 300 Euro.

Da auch der Bundesrat in seiner heutigen Sondersitzung zugestimmt hat, kann die geplante Mehrwertsteuersenkung bereits zum 1. Juli in Kraft treten.

„Die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen haben viele Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Bürgerinnen und Bürger und die vielen Unternehmen in Deutschland in der Corona-Krise zu unterstützen“, macht der heimische Bundestagsabgeordnete René Röspel (SPD) deutlich.

Mit dem neuen Gesetz werde die Kaufkraft gesteigert und die wirtschaftliche Erholung der geschwächten Unternehmen gefördert. Um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor drohender Arbeitslosigkeit zu bewahren und Unternehmen vor Insolvenz zu schützen, sei es jetzt wichtig, dass die Wirtschaft schnell wieder Fahrt aufnimmt, Nachfrage und Angebot wieder dynamisiert werden.

Röspel erwartet, dass die bis zum Jahresende befristete Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 sowie von 7 auf 5 Prozent einen erheblichen Konjunkturimpuls liefern wird, kennt aber auch die Bedenken: „Natürlich ist uns bewusst, dass die Umsetzung sowohl für die Unternehmerinnen und Unternehmer als auch die Finanzverwaltung eine große technische und administrative Herausforderung darstellt. Wir sind aber überzeugt, dass sich diese Anstrengung lohnt, um einen kräftigen konjunkturellen Impuls für die Wirtschaft und die Verbraucherinnen und Verbraucher zu setzen und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie abzumildern.“

Außerdem wurde der gesetzliche Rahmen für die Auszahlung des Kinderbonus in Höhe von 300 Euro beschlossen. Jedes in diesem Jahr kindergeldberechtigte Kind wird jeweils 150 Euro im September und im Oktober bekommen.

„Für den Kinderbonus hat sich die SPD erfolgreich stark gemacht. Denn es ist in der jetzigen Krise wichtig, dass wir Familien finanziell unter die Arme greifen“, betont Röspel. Außerdem wird der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende befristet auf zwei Jahre von derzeit 1908 auf 4008 Euro angehoben. Eine alleinerziehende Krankenpflegerin mit zwei Kindern zum Beispiel hat dadurch mehr als 600 Euro zusätzlich im Jahr zur Verfügung.

Für Röspel eine wichtige Maßnahme: „Der Entlastungsbeitrag wird damit mehr als verdoppelt. Im Corona-Steuerhilfegesetz steckt also ein echter familienpolitischer Wumms!“

Die für das Corona-Steuerhilfegesetz benötigten Mittel im Umfang von 17,5 Milliarden Euro werden mit dem Nachtragshaushalt bereitgestellt.
Der Nachtragshaushalt sowie auch das Konjunktur- und Krisenbewältigungsgesetz, mit dem die nötigen rechtlichen Grundlagen – etwa für mehr Mittel für Kitas und die Digitalisierung von Schulen – geschaffen werden, sollen am 2. Juli im Bundestag geschlossen werden.
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Foto: René Röspel
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0, 29th Jun, 2020 veröffentlicht

Corona: 472 Infektionen, 441 Gesundete, 17 Erkrankte / Kita in Schwelm geschlossen

(pen) Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 472 bestätigte Corona-Fälle (Stand Montag, 29. Juni, 9 Uhr), von diesen gelten 441 als genesen. Die Zahl der Infektionen ist damit innerhalb von 24 Stunden um 1 gestiegen.

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 4 Patienten mit Corona-Infektionen stationär in Behandlung. 2 davon werden intensivmedizinisch betreut und beatmet.

Die aktuell 17 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (2), Hattingen (4), Herdecke (1), Schwelm (3), Sprockhövel (1), Wetter (1) und Witten (5). In Ennepetal und Gevelsberg ist derzeit niemand am Corona-Virus erkrankt. Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (11), Ennepetal (23), Gevelsberg (46), Hattingen (76), Herdecke (36), Schwelm (55), Sprockhövel (40), Wetter (35) und Witten (119).

14 Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sind mit oder an dem Corona-Virus verstorben. Sie stammen aus Ennepetal (3), Gevelsberg (3), Hattingen (2), Schwelm (2), Wetter (2) und Witten (2).

Für die bestätigten Fälle sowie für begründete Verdachtsfälle ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 85 Personen im Kreis.

32 Quarantänen stehen in Zusammenhang mit einem Corona-Fall in einer Schwelmer Kita: Eine Erzieherin ist auf das Virus getestet worden, seit Samstag (27. Juni) liegt das positive Ergebnis vor. 11 Mitarbeiter und 21 Kinder, die Kontakt zu ihr hatten, sind deshalb in Quarantäne. Sie werden zu Wochenbeginn auf das Corona-Virus getestet. Die Kita ist geschlossen.
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Foto: Corona-viruses-4925839 pixabay
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Ennepetal – die Stadt im Grünen

Autor dieses Textes: Hanjo Delhey

Die Stadt Ennepetal, mit ihren circa 30.000 Einwohnern, liegt am südlichen Rand des Ruhrgebiets. Der namensgebende Fluss Ennepe ist zudem ein direkter Zustrom der Volme bis hin zur Ruhr und gelangt so weiter in die Welt …

Die Stadt an sich ist noch recht jung, denn sie entstand erst im Jahr 1949, als die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Voerde und Milspe sich zur einer Verwaltungseinheit zusammenschlossen.

Das Stadtgebiet umfasst neun Ortsteile, die insgesamt eine Stadtfläche von 57,43 km² ergeben. Davon werden bis heute 40 Prozent forstwirtschaftlich genutzt. Mit der nördlich von Brüssel gelegenen Stadt Vilvoorde besteht seit 1973 eine offizielle Städtepartnerschaft.

Kurzer Abriss der Historie

Wie oben bereits kurz erwähnt, ist die Entstehungsgeschichte der Stadt an der Ennepe recht jungen Datums. Nichtsdestotrotz ist die eigentliche Besiedlungsgeschichte des Tals schon recht alt. So zeigen Werkzeugfunde des Mesolithikum (Mittelsteinzeit), dass sich zumindest zeitweise vor 8.000 bis 10.000 Jahren schon Menschen hier niedergelassen haben. Die eigentliche dauerhafte Besiedlung dürfte allerdings nicht vor mehr als 1.000 Jahren erfolgt sein.

Erstmals urkundlich erwähnt werden die Ortsteile Voerde (fordi) und Willringhausen (wilgerinchuson) in Quellen des Klosters Werden aus dem 11. Jahrhundert. Gleichfalls durch Funde belegt ist die frühe Eisenerzeugung des Tales im 11. und 13. Jahrhundert. Wobei allerdings die Anfänge bereits im 9. und 10. Jahrhundert liegen dürften. Diese Art der Kleineisenindustrie bestand bis weit ins 20. Jahrhundert.

Die Kluterthöhle

Blick in die Kluterthöhle

Blick in die Kluterthöhle

Das eigentliche Wahrzeichen des gesamten Ennepetals ist die 5,5 Kilometer lange Kluterthöhle. Sie gehört damit zu den längsten Schauhöhlen der Bundesrepublik. Innerhalb der Höhle mit ihren 360 Gängen sowie Seen und Hallen, ergibt sich überhaupt die einmalige Gelegenheit in Deutschland, ein komplettes Korallenriff aus der grauen Vorzeit der Erdgeschichte zu durchwandern. Im Rahmen der dort veranstalteten Führungen kann der Besucher die versteinerten Lebewesen, wie Schwämme, Muscheln und Korallen, des einstmaligen Biotops entdecken. Selbst unter Fachleuten gilt dieser Artenreichtum als einzigartig.

Eher zufällig wurde die Kluterthöhle dagegen zur Wiege der deutschen Speläotherapie. Als die umliegende Bevölkerung während des Zweiten Weltkrieges bei Bombenangriffen dort Schutz suchte, bemerkten einige Asthmatiker unter ihnen, dass dieser unfreiwillige Aufenthalt sich positiv auf ihre Atemwege auswirkte. Nach dem Krieg wurde die Höhle zum „längsten Behandlungszimmer der Welt“. Heute werden auf sechs Stationen mit über 140 Therapieplätzen neben Asthma unter anderem auch folgende Atemwegserkrankungen erfolgreich therapiert: Chronische Bronchitis, Heuschnupfen sowie Keuchhusten.

Seit 1954 ist daher die Stadt Ennepetal als Mitglied des „Deutschen Heilbäderverbandes e. V.“ offiziell anerkannt.