Ennepetal

 

Auf diesem großen Portal werden Sie – mit täglichen Neuerungen – möglichst ALLES zu Ennepetal finden, was Sie suchen: Von den offiziellen Stadt-Informationen über touristische Aspekte und Ausflugsziele, die Sie hier ansteuern können, über Vorstellung von Traditions-Unternehmen sowie Branchen- bzw. Vereinsverzeichnissen bis hin zu Fotogalerien aus alter und jüngerer Zeit … – Wir werden niemals aufhören an dieser Seite zu arbeiten.

Falls Sie Ideen oder eigene Texte / Fotos / Informationen haben sollten, die hier noch nicht veröffentlicht sind und die Sie gerne der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen würden … – dann wäre es wirklich toll, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen würden.

Herzlichen Dank im Voraus !!


 

Aktuelle Nachrichten aus Ennepetal und der Region

 

0, 15th Dez, 2017 veröffentlicht

Morgen, Samstag, Mitternachtssauna im Freizeitbad Platsch
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Den frostigen Temperaturen entfliehen und eine warme Sauna genießen: Am Samstag, 16. Dezember, geht es bei der Mitternachtssauna „Frosty the snowman“ im Freizeitbad Platsch auf eine aufregenden Duftreise.

Von 19 Uhr bis 24 Uhr gibt es stündlich verschiedene Themenaufgüsse wie z.B. „Schneeballschlacht“ oder „Glühwein und Zimtstern“.
Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Während und nach den Aufgüssen werden die Gäste der Saunanacht wieder mit kleinen Aufmerksamkeiten für Seele und Geist verwöhnt.

Der Saunaeintritt beträgt für Erwachsene (ab 16 Jahre) 18 Euro pro Person. Im Vorverkauf bis um 12 Uhr am Veranstaltungstag kosten die Eintrittskarten 15 Euro pro Person. Weitere Infos erhalten Sie unter der Telefonnummer 02333-604400.
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0, 15th Dez, 2017 veröffentlicht

Wissen Sie's ??

Nikolaus, Christkind und Weihnachtsmann - welche Aussage ist NICHT richtig?

– Der Brauch vom Christkind geht auf Martin Luther zurück.
– Bei den meisten Katholiken bringt heute der Weihnachtsmann die Geschenke.
– Der Nikolaus ist der Schutzpatron der Seefahrer.
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Lösung:
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Nikolaus von Myra war bereits zu Lebzeiten eine Legende. Der Bischof starb am 6. Dezember um 350 n. Chr. und wird Schutzpatron der Seefahrer und Kinder.
Um 1300 entwickelte sich der Brauch, Kindern am 6. Dezember Geschenke zu machen. Der Reformator Martin Luther kritisierte im 16. Jahrhundert die Heiligenverehrung des Nikolaus. Die Kinder sollten nur an Weihnachten, am 25. Dezember, vom „Christkind“ Gaben erhalten. Seine Idee verbreitete sich zunächst nur in protestantischen Ländern.
Heute beschenkt das Christkind fast ausschließlich Kinder in katholischen Gegenden.
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Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons, 2992588 Capri23auto
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0, 15th Dez, 2017 veröffentlicht

Kleiner Adventskalender: 15. Dezember 2017
"Der Gesang der Vögel" - traditionell
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Während sie aufgehen sehen
das kräftigste Licht
in der glückseligsten Nacht
beginnen die Vöglein singend
zu feiern
mit ihren zierlichen Stimmen.
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Und der Kaiseradler
fliegt in den Himmel hinauf
singt eine Melodie
und spricht: Jesus ist geboren,
um von uns die Sünde wegzunehmen
und uns große Freude zu geben.
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Ihm antwortet der Sperling:
Die Weihnachtsnacht heute
ist eine Nacht großer Freude!
Der Grünfink und der Zeisig
sprechen auch singend:
Oh, welche Freude fühle ich!
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Und der Hänfling singt:
Oh, wie schön und wie hübsch
ist das Kind der Maria!
Diesem antwortet nun die Singdrossel:
Besiegt ist der Tod
und mein Leben wird geboren!
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Die Nachtigall murmelt:
Er ist schöner als die Sonne,
funkelnder
als ein Stern
Der Rotschwanz und das Schwarzkehlchen
feiern den Sanften
und ebenso seine Mutter, die Jungfrau.
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(altes katalanisches Weihnachtsgedicht und Volkslied - gekürzt)
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Foto: Fotolia.com, animalphotography.ch
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0, 14th Dez, 2017 veröffentlicht

Wissen Sie's ??

Wie bewegt sich der sichtbare Hauptblitz bei einem Gewitter?

– gleichzeitig nach oben und nach unten
– von oben nach unten
– von unten nach oben
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Lösung:
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Wenn ein Blitz entsteht, trennen sich in einer Gewitterwolke die geladenen Teilchen voneinander. Die positiven wandern nach oben, und die negativen sammeln sich im unteren Bereich. So entsteht eine Spannung, die sich irgendwann entlädt.
Bei der sichtbaren Hauptentladung bewegt sich der Blitz von unten nach oben.
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Foto: Pixabay flash-1455285
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Ennepetal – die Stadt im Grünen

Autor dieses Textes: Hanjo Delhey

Die Stadt Ennepetal, mit ihren circa 30.000 Einwohnern, liegt am südlichen Rand des Ruhrgebiets. Der namensgebende Fluss Ennepe ist zudem ein direkter Zustrom der Volme bis hin zur Ruhr und gelangt so weiter in die Welt …

Die Stadt an sich ist noch recht jung, denn sie entstand erst im Jahr 1949, als die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Voerde und Milspe sich zur einer Verwaltungseinheit zusammenschlossen.

Das Stadtgebiet umfasst neun Ortsteile, die insgesamt eine Stadtfläche von 57,43 km² ergeben. Davon werden bis heute 40 Prozent forstwirtschaftlich genutzt. Mit der nördlich von Brüssel gelegenen Stadt Vilvoorde besteht seit 1973 eine offizielle Städtepartnerschaft.

Kurzer Abriss der Historie

Wie oben bereits kurz erwähnt, ist die Entstehungsgeschichte der Stadt an der Ennepe recht jungen Datums. Nichtsdestotrotz ist die eigentliche Besiedlungsgeschichte des Tals schon recht alt. So zeigen Werkzeugfunde des Mesolithikum (Mittelsteinzeit), dass sich zumindest zeitweise vor 8.000 bis 10.000 Jahren schon Menschen hier niedergelassen haben. Die eigentliche dauerhafte Besiedlung dürfte allerdings nicht vor mehr als 1.000 Jahren erfolgt sein.

Erstmals urkundlich erwähnt werden die Ortsteile Voerde (fordi) und Willringhausen (wilgerinchuson) in Quellen des Klosters Werden aus dem 11. Jahrhundert. Gleichfalls durch Funde belegt ist die frühe Eisenerzeugung des Tales im 11. und 13. Jahrhundert. Wobei allerdings die Anfänge bereits im 9. und 10. Jahrhundert liegen dürften. Diese Art der Kleineisenindustrie bestand bis weit ins 20. Jahrhundert.

Die Kluterthöhle

Blick in die Kluterthöhle

Blick in die Kluterthöhle

Das eigentliche Wahrzeichen des gesamten Ennepetals ist die 5,5 Kilometer lange Kluterthöhle. Sie gehört damit zu den längsten Schauhöhlen der Bundesrepublik. Innerhalb der Höhle mit ihren 360 Gängen sowie Seen und Hallen, ergibt sich überhaupt die einmalige Gelegenheit in Deutschland, ein komplettes Korallenriff aus der grauen Vorzeit der Erdgeschichte zu durchwandern. Im Rahmen der dort veranstalteten Führungen kann der Besucher die versteinerten Lebewesen, wie Schwämme, Muscheln und Korallen, des einstmaligen Biotops entdecken. Selbst unter Fachleuten gilt dieser Artenreichtum als einzigartig.

Eher zufällig wurde die Kluterthöhle dagegen zur Wiege der deutschen Speläotherapie. Als die umliegende Bevölkerung während des Zweiten Weltkrieges bei Bombenangriffen dort Schutz suchte, bemerkten einige Asthmatiker unter ihnen, dass dieser unfreiwillige Aufenthalt sich positiv auf ihre Atemwege auswirkte. Nach dem Krieg wurde die Höhle zum „längsten Behandlungszimmer der Welt“. Heute werden auf sechs Stationen mit über 140 Therapieplätzen neben Asthma unter anderem auch folgende Atemwegserkrankungen erfolgreich therapiert: Chronische Bronchitis, Heuschnupfen sowie Keuchhusten.

Seit 1954 ist daher die Stadt Ennepetal als Mitglied des „Deutschen Heilbäderverbandes e. V.“ offiziell anerkannt.

[Gesamt:3    Durchschnitt: 3.3/5]