Ennepetal

 

Auf diesem großen Portal werden Sie – mit täglichen Neuerungen – möglichst ALLES zu Ennepetal finden, was Sie suchen: Von den offiziellen Stadt-Informationen über touristische Aspekte und Ausflugsziele, die Sie hier ansteuern können, über Vorstellung von Traditions-Unternehmen sowie Branchen- bzw. Vereinsverzeichnissen bis hin zu Fotogalerien aus alter und jüngerer Zeit … – Wir werden niemals aufhören an dieser Seite zu arbeiten.

Falls Sie Ideen oder eigene Texte / Fotos / Informationen haben sollten, die hier noch nicht veröffentlicht sind und die Sie gerne der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen würden … – dann wäre es wirklich toll, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen würden.

Herzlichen Dank im Voraus !!


 

Aktuelle Nachrichten aus Ennepetal und der Region

 

0, 17th Jan, 2018 veröffentlicht

Problemabfälle werden gesammelt - am 20. Januar auf dem Kirmesplatz Voerde
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Am Samstag, 20. Januar, findet auf dem Kirmesplatz in Voerde (ALDI) von 9 bis 14 Uhr wieder eine Problemabfallsammlung statt.
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Folgende Problemabfälle können entsorgt werden:
Autobatterien, Knopfzellen, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Spraydosen, Chemikalien, Säuren, Laugen, Altlacke, Altfarben, Klebstoffe, Lametta (da bleihaltig), Lösungsmittel, ölhaltige Mischabfälle, quecksilberhaltige Fieberthermometer, Pflanzenschutzmittel, Desinfektionsmittel, Behältnisse mit umweltschädlichen Restanhaftungen, Altmetalle (Metallschrott).
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Für kleine Elektrogeräte stehen separate Sammelgefäße bereit. Elektrokleingeräte können außerdem auch beim städtischen Betriebshof, Hembecker-Talstr. 5, Ennepetal, oder bei der Umladeanlage der Firma AHE GmbH, Hundeicker Str. 24 - 26 in Gevelsberg, kostenlos abgegeben werden (z.B. Kaffeemaschinen, Toaster, Videogeräte, Bohrmaschinen, Handys u.ä.).
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Autoreifen werden an der Umweltstation nicht angenommen. Sie können (auch mit Felge) bei der Umladeanlage der Firma AHE GmbH, Hundeicker Str. 24 - 26, Gevelsberg, gegen Gebühr abgegeben werden.
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Problemabfälle in haushaltsüblichen Mengen werden auch kostenlos bei der Umladeanlage in Gevelsberg angenommen.
Altmedikamente werden nicht bei der Schadstoffsammlung angenommen. Sie können bei den Apotheken im Stadtgebiet abgegeben werden.
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Verbrauchte Batterien werden vom Handel unentgeltlich zurückgenommen und dem Hersteller zugeführt.
Altöl kann zum Händler zurück gebracht werden. Er ist verpflichtet, die verkaufte Menge später in Form von Altöl zurückzunehmen.
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Foto: Pixabay
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0, 16th Jan, 2018 veröffentlicht

Bilanz 2017: 151 Bürger sicherten sich die Lizenz zum Fischen

Naturverbundenheit, Erholung und Entspannung am Gewässer in Kombination mit der Möglichkeit, einen leckeren Fisch auf dem Teller zu haben - es gibt gute Gründe, eine Angel auszuwerfen. Wer dies machen möchte, muss vorher allerdings die Fischerprüfung bestanden haben. Im Ennepe-Ruhr-Kreis wird diese von der Unteren Fischereibehörde der Kreisverwaltung organisiert. 2017 stellten sich im Frühjahr und Herbst insgesamt 166 Bürger den Aufgaben und Anforderungen, 151 erfolgreich. Zum Vergleich: 2016 bestanden 149 von 158 Teilnehmern.
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Die Prüfung besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Mindestalter für die Teilnahme ist 13 Jahre. Im schriftlichen Teil müssen die Prüflinge jeweils zehn Fragen aus sechs Prüfungsgebieten beantworten. Hierzu zählen beispielsweise allgemeine Fischkunde, Natur- und Tierschutz sowie Gesetzeskunde. Im praktischen Teil gilt es, die Angelgeräte waidgerecht zusammenzustellen, nachzuweisen sind ausreichende Kenntnisse über die heimischen Fische, Neunaugen und Krebse.
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Stichwort Untere Fischereibehörde
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In Nordrhein-Westfalen ist die Fischereiverwaltung dreistufig aufgebaut. Oberste Fischereibehörde ist das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. Dort liegt die Fachaufsicht über die oberen und unteren Fischereibehörden und dort werden die Grundsätze der Fischereipolitik bestimmt. Als obere Fischereibehörde fungiert die Bezirksregierung. Sie wacht über die Beachtung des Landesfischereigesetzes.
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Wie andere Kreise ist auch der Ennepe-Ruhr-Kreis Untere Fischereibehörde. Neben der Organisation der Fischerprüfung setzen die Mitarbeiter der Kreisverwaltung die im Landesfischereigesetz geregelten Hegepflicht der Gewässer und die zweckmäßige Gestaltung von Fischereibezirken durch. Sie legen die Bedingungen zur Fischereipacht fest und haben die Aufsicht über die Fischereigenossenschaften.
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Im Ennepe-Ruhr-Kreis ist die Untere Fischereibehörde im Schwelmer Kreishaus zu finden. Erreichbar ist sie unter Tel.: 02336/93 2428, Informationen auch auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.en-kreis.de.
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Ennepetal – die Stadt im Grünen

Autor dieses Textes: Hanjo Delhey

Die Stadt Ennepetal, mit ihren circa 30.000 Einwohnern, liegt am südlichen Rand des Ruhrgebiets. Der namensgebende Fluss Ennepe ist zudem ein direkter Zustrom der Volme bis hin zur Ruhr und gelangt so weiter in die Welt …

Die Stadt an sich ist noch recht jung, denn sie entstand erst im Jahr 1949, als die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Voerde und Milspe sich zur einer Verwaltungseinheit zusammenschlossen.

Das Stadtgebiet umfasst neun Ortsteile, die insgesamt eine Stadtfläche von 57,43 km² ergeben. Davon werden bis heute 40 Prozent forstwirtschaftlich genutzt. Mit der nördlich von Brüssel gelegenen Stadt Vilvoorde besteht seit 1973 eine offizielle Städtepartnerschaft.

Kurzer Abriss der Historie

Wie oben bereits kurz erwähnt, ist die Entstehungsgeschichte der Stadt an der Ennepe recht jungen Datums. Nichtsdestotrotz ist die eigentliche Besiedlungsgeschichte des Tals schon recht alt. So zeigen Werkzeugfunde des Mesolithikum (Mittelsteinzeit), dass sich zumindest zeitweise vor 8.000 bis 10.000 Jahren schon Menschen hier niedergelassen haben. Die eigentliche dauerhafte Besiedlung dürfte allerdings nicht vor mehr als 1.000 Jahren erfolgt sein.

Erstmals urkundlich erwähnt werden die Ortsteile Voerde (fordi) und Willringhausen (wilgerinchuson) in Quellen des Klosters Werden aus dem 11. Jahrhundert. Gleichfalls durch Funde belegt ist die frühe Eisenerzeugung des Tales im 11. und 13. Jahrhundert. Wobei allerdings die Anfänge bereits im 9. und 10. Jahrhundert liegen dürften. Diese Art der Kleineisenindustrie bestand bis weit ins 20. Jahrhundert.

Die Kluterthöhle

Blick in die Kluterthöhle

Blick in die Kluterthöhle

Das eigentliche Wahrzeichen des gesamten Ennepetals ist die 5,5 Kilometer lange Kluterthöhle. Sie gehört damit zu den längsten Schauhöhlen der Bundesrepublik. Innerhalb der Höhle mit ihren 360 Gängen sowie Seen und Hallen, ergibt sich überhaupt die einmalige Gelegenheit in Deutschland, ein komplettes Korallenriff aus der grauen Vorzeit der Erdgeschichte zu durchwandern. Im Rahmen der dort veranstalteten Führungen kann der Besucher die versteinerten Lebewesen, wie Schwämme, Muscheln und Korallen, des einstmaligen Biotops entdecken. Selbst unter Fachleuten gilt dieser Artenreichtum als einzigartig.

Eher zufällig wurde die Kluterthöhle dagegen zur Wiege der deutschen Speläotherapie. Als die umliegende Bevölkerung während des Zweiten Weltkrieges bei Bombenangriffen dort Schutz suchte, bemerkten einige Asthmatiker unter ihnen, dass dieser unfreiwillige Aufenthalt sich positiv auf ihre Atemwege auswirkte. Nach dem Krieg wurde die Höhle zum „längsten Behandlungszimmer der Welt“. Heute werden auf sechs Stationen mit über 140 Therapieplätzen neben Asthma unter anderem auch folgende Atemwegserkrankungen erfolgreich therapiert: Chronische Bronchitis, Heuschnupfen sowie Keuchhusten.

Seit 1954 ist daher die Stadt Ennepetal als Mitglied des „Deutschen Heilbäderverbandes e. V.“ offiziell anerkannt.

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