Ennepetal

 

Auf diesem großen Portal werden Sie – mit täglichen Neuerungen – möglichst ALLES zu Ennepetal finden, was Sie suchen: Von den offiziellen Stadt-Informationen über touristische Aspekte und Ausflugsziele, die Sie hier ansteuern können, über Vorstellung von Traditions-Unternehmen sowie Branchen- bzw. Vereinsverzeichnissen bis hin zu Fotogalerien aus alter und jüngerer Zeit … – Wir werden niemals aufhören an dieser Seite zu arbeiten.

Falls Sie Ideen oder eigene Texte / Fotos / Informationen haben sollten, die hier noch nicht veröffentlicht sind und die Sie gerne der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen würden … – dann wäre es wirklich toll, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen würden.

Herzlichen Dank im Voraus !!


 

Aktuelle Nachrichten aus Ennepetal und der Region

 

0, 19th Jan, 2018 veröffentlicht

Mitternachtssauna im Freizeitbad Platsch

Fit und gesund ins neue Jahr: Am Samstag, 20. Januar, geht es bei der Mitternachtssauna „Sternenklar“ im Freizeitbad Platsch auf eine aufregende Duftreise.

Von 19 Uhr bis 24 Uhr gibt es stündlich verschiedene EventAufgüsse.
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Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Während und nach den Aufgüssen werden die Gäste der Saunanacht wieder mit kleinen Aufmerksamkeiten für Seele und Geist verwöhnt. Ab 20:30 Uhr steht das Variobecken den Saunagästen zum hüllenlosen Baden zur Verfügung.
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Der Saunaeintritt beträgt für Erwachsene (ab 16 Jahre) 18 Euro pro Person. Im Vorverkauf bis um 12 Uhr am Veranstaltungstag kosten die Eintrittskarten 15 Euro pro Person. Weitere Infos erhalten Sie unter der Telefonnummer 02333-604400.
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0, 18th Jan, 2018 veröffentlicht

Dach am Schulstandort Breslauerplatz erheblich beschädigt
Unterricht der Sekundarschule muss morgen ausfallen.
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Das Sturmtief Friederike hat große Teile des Daches am Standort Breslauer Platz der Sekundarschule beschädigt.
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Wegen des fortdauernden Sturms und des anhaltenden Regens können heute nicht alle losen Ziegel, Dachpappen, Regenrinnen usw. beseitigt bzw. neu befestigt werden. Mit diesen sicherheitsrelevanten Arbeiten kann der beauftragte Dachdeckerbetrieb frühestens morgen beginnen.
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Die Stadtbetriebe Ennepetal schließen nicht aus, dass sich vor Abschluss der notwendigen Dacharbeiten weitere Dachelemente lösen und auf den Schulhof fallen. Sich dort aufhaltende Personen könnten hierdurch erheblich verletzt werden. Diese Gefahr besteht auch dann, wenn sich der Wind – wie für morgen vorhergesagt – abschwächt.

Daher bleibt der Schulstandort Breslauer Platz am morgigen 19. Januar geschlossen. Der Unterricht für die Jahrgänge 7 bis 9 muss ausfallen.
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Die Stadtbetriebe sind zuversichtlich, dass die Sicherungsarbeiten am morgigen Freitag abgeschlossen werden können, so dass der Unterricht am Montag, 22. Januar, wieder planmäßig stattfinden kann.
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Der Unterricht für die Klassen 5 und 6 am Standort Amselweg ist nicht betroffen und findet morgen wieder in gewohntem Umfang statt.
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0, 18th Jan, 2018 veröffentlicht

Fazit über Orkantief Friederike: 250 Einsätze, Schwerpunkt im Nordkreis
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Die Luft ist raus: Orkantief Friederike hat den Ennepe-Ruhr-Kreis verlassen. Bis die Einsatzkräfte alle Schäden beseitigt haben, wird es an vielen Stellen aber noch dauern. Größere Straßensperrungen gibt es nicht mehr. Ausnahme: Völlig offen ist noch, wann die Ruhr-Brücke in Witten-Herbede wieder genutzt werden kann. Aktuell noch gesperrt ist zudem die Bahnstrecke zwischen Witten und Wetter (Ruhr). Hier liegen Bäume auf den Gleisen. Die Verantwortlichen zählten vier Verletzte, darunter ein Feuerwehrmann.
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Seit 10 Uhr heute Morgen und bis in die frühen Nachmittagsstunden hatten die neun Disponenten in der Leitstelle im Schwelmer Kreishaus Anruf auf Anruf entgegen genommen. Aus der siebten Etage werden die Einsätze der Feuerwehren und Rettungskräfte in den neun Städten des Kreises koordiniert.
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Am Ende waren es rund 250. Der Schwerpunkt lag im Nordkreis, Friederike traf vor allem die Städte Hattingen, Herdecke, Wetter und Witten. Neben Feuerwehr (470 Kräfte) und THW (80 Kräfte) waren auch Polizei und weitere Hilfsorganisationen damit beschäftigt, im gesamten Kreis wieder aufzuräumen und für Sicherheit zu sorgen.
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Glück im Unglück hatten nach Angaben der Kreispolizeibehörde vier Autofahrer. Ihnen fielen während der Fahrt Bäume auf ihre Autos. Es blieb bei Blechschäden. Leicht verletzt wurden hingegen vier Personen. Während eine von ihnen von der Feuerwehr aus einem abgerutschten Hang gerettet werden musste, wurden die anderen beiden von umherfliegenden Teilen getroffen beziehungsweise von einer Windböe erfasst. Zudem klemmte sich ein Feuerwehrmann den Fuß ein.
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Schwerpunktmäßig ging es für die Einsatzkräfte darum, umgestürzte Bäume sowie die Folgen abgedeckter Dächer zu beseitigen. Dazu kamen - Auszug aus der Liste der Schadensfälle -: An der Wittener Hellweg Schule drohte das Dach der Turnhalle abzustürzen und in Ennepetal beschert ein Dachschaden am Schulstandort Breslauer Straße den Schülern der Sekundarschule morgen einen freien Tag. In Einzelfällen sollen Hausdächer so stark beschädigt sein, dass die Bewohner zunächst bei Verwandten unterkommen müssen.
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In Hattingen war der Zugang ins Rathaus wegen herabfallender Ziegel zeitweise nicht möglich, in Herdecke kann das Rathaus aus gleichem Grund nur durch den Hintereingang betreten werden, in Ennepetal hatte die Regionalstelle des Jobcenters EN wegen eines Schadens am Dach am Donnerstagnachmittag geschlossen. Bereits am Vormittag hatten die Berufskollegs Ennepetal und Witten des Kreises sowie weitere Schulen in den Städten ihren Unterricht frühzeitig beendet.
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Auch wenn die Friederike jetzt abgezogen ist, lautet eine Empfehlung aus dem Kreishaus: Die Wälder nicht zu betreten. Momentan hängen noch etliche abgebrochene Äste in Baumkronen, die beim nächsten Wind herabfallen können. Außerdem ist der Boden durch den Regen der letzte Tage durchnässt und die Standfestigkeit der Bäume ist beeinträchtigt. Das damit verbundene Risiko sollte kein Bürger unterschätzen.
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In der Leitstelle im Schwelmer Kreishaus liefen heute viele wetterbedingte Notrufe auf. / Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis
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Ennepetal – die Stadt im Grünen

Autor dieses Textes: Hanjo Delhey

Die Stadt Ennepetal, mit ihren circa 30.000 Einwohnern, liegt am südlichen Rand des Ruhrgebiets. Der namensgebende Fluss Ennepe ist zudem ein direkter Zustrom der Volme bis hin zur Ruhr und gelangt so weiter in die Welt …

Die Stadt an sich ist noch recht jung, denn sie entstand erst im Jahr 1949, als die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Voerde und Milspe sich zur einer Verwaltungseinheit zusammenschlossen.

Das Stadtgebiet umfasst neun Ortsteile, die insgesamt eine Stadtfläche von 57,43 km² ergeben. Davon werden bis heute 40 Prozent forstwirtschaftlich genutzt. Mit der nördlich von Brüssel gelegenen Stadt Vilvoorde besteht seit 1973 eine offizielle Städtepartnerschaft.

Kurzer Abriss der Historie

Wie oben bereits kurz erwähnt, ist die Entstehungsgeschichte der Stadt an der Ennepe recht jungen Datums. Nichtsdestotrotz ist die eigentliche Besiedlungsgeschichte des Tals schon recht alt. So zeigen Werkzeugfunde des Mesolithikum (Mittelsteinzeit), dass sich zumindest zeitweise vor 8.000 bis 10.000 Jahren schon Menschen hier niedergelassen haben. Die eigentliche dauerhafte Besiedlung dürfte allerdings nicht vor mehr als 1.000 Jahren erfolgt sein.

Erstmals urkundlich erwähnt werden die Ortsteile Voerde (fordi) und Willringhausen (wilgerinchuson) in Quellen des Klosters Werden aus dem 11. Jahrhundert. Gleichfalls durch Funde belegt ist die frühe Eisenerzeugung des Tales im 11. und 13. Jahrhundert. Wobei allerdings die Anfänge bereits im 9. und 10. Jahrhundert liegen dürften. Diese Art der Kleineisenindustrie bestand bis weit ins 20. Jahrhundert.

Die Kluterthöhle

Blick in die Kluterthöhle

Blick in die Kluterthöhle

Das eigentliche Wahrzeichen des gesamten Ennepetals ist die 5,5 Kilometer lange Kluterthöhle. Sie gehört damit zu den längsten Schauhöhlen der Bundesrepublik. Innerhalb der Höhle mit ihren 360 Gängen sowie Seen und Hallen, ergibt sich überhaupt die einmalige Gelegenheit in Deutschland, ein komplettes Korallenriff aus der grauen Vorzeit der Erdgeschichte zu durchwandern. Im Rahmen der dort veranstalteten Führungen kann der Besucher die versteinerten Lebewesen, wie Schwämme, Muscheln und Korallen, des einstmaligen Biotops entdecken. Selbst unter Fachleuten gilt dieser Artenreichtum als einzigartig.

Eher zufällig wurde die Kluterthöhle dagegen zur Wiege der deutschen Speläotherapie. Als die umliegende Bevölkerung während des Zweiten Weltkrieges bei Bombenangriffen dort Schutz suchte, bemerkten einige Asthmatiker unter ihnen, dass dieser unfreiwillige Aufenthalt sich positiv auf ihre Atemwege auswirkte. Nach dem Krieg wurde die Höhle zum „längsten Behandlungszimmer der Welt“. Heute werden auf sechs Stationen mit über 140 Therapieplätzen neben Asthma unter anderem auch folgende Atemwegserkrankungen erfolgreich therapiert: Chronische Bronchitis, Heuschnupfen sowie Keuchhusten.

Seit 1954 ist daher die Stadt Ennepetal als Mitglied des „Deutschen Heilbäderverbandes e. V.“ offiziell anerkannt.

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