Ennepetal

 

Auf diesem großen Portal werden Sie – mit täglichen Neuerungen – möglichst ALLES zu Ennepetal finden, was Sie suchen: Von den offiziellen Stadt-Informationen über touristische Aspekte und Ausflugsziele, die Sie hier ansteuern können, über Vorstellung von Traditions-Unternehmen sowie Branchen- bzw. Vereinsverzeichnissen bis hin zu Fotogalerien aus alter und jüngerer Zeit … – Wir werden niemals aufhören an dieser Seite zu arbeiten.

Falls Sie Ideen oder eigene Texte / Fotos / Informationen haben sollten, die hier noch nicht veröffentlicht sind und die Sie gerne der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen würden … – dann wäre es wirklich toll, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen würden.

Herzlichen Dank im Voraus !!


 

Aktuelle Nachrichten aus Ennepetal und der Region

 

0, 25th Nov, 2020 veröffentlicht

Helios Klinikum Schwelm ergreift weitere Covid-19 Maßnahmen
- Notfallversorgung bleibt gewährleistet
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Aktuell verzeichnet das Helios Klinikum Schwelm eine Zunahme an stationären Aufnahmen von Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Insgesamt sind 34 Patienten, von denen sechs auf der Intensivstation versorgt werden, und zehn Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet worden. Insbesondere ist der Bereich der Geriatrie betroffen.

Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern hat das Helios Klinikum Schwelm Maßnahmen eingeleitet, mit dem Ziel, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Gesundheitsamt.

So finden derzeit keine Aufnahmen von geriatrischen Patientinnen und Patienten statt. Positiv getestete Patienten werden strikt in gesonderten Bereichen isoliert behandelt. Alle positiv getesteten Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. Aktuell werden alle Patientinnen und Patienten sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geriatrie auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet. Weitere Ergebnisse werden kurzfristig erwartet, die Testung wird nach fünf Tagen wiederholt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten alle in entsprechender Schutzkleidung.

„Unser wichtigstes Anliegen ist es, unsere Patientinnen und Patienten ebenso wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv vor einer weiteren Ausbreitung des Virus zu schützen. Deshalb haben wir unser bestehendes internes Sicherheitskonzept noch mal erweitert“, erklärt Dr. Volker Seifarth, Klinikgeschäftsführer im Helios Klinikum Schwelm. „Dadurch kann es auch zu einer Reduzierung der elektiven Versorgung kommen. Die Notfallversorgung bleibt gewährleistet. Alle stationären Notfallpatienten werden jetzt isoliert auf einer Aufnahmestation untergebracht.“
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Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und den regionalen Krankenhaushygienikern erfolgt eine tägliche Überprüfung und Abstimmung über die laufenden Maßnahmen.
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Besuche im Klinikum sind weiterhin nicht möglich. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik tragen durchgängig einen Mund-NasenSchutz und sind dazu angehalten, Kontakte einzuschränken. Auch Patientinnen und Patienten müssen außerhalb ihres Zimmers und bei Untersuchungen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
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Die Ennepetaler Nachrichten mit Monika Schwarz und - ich denke - auch alle Leser wünschen allen Covid-19-Infizierten eine schnelle und gute Besserung <3 - Vielen Dank vor allem den Menschen, die in unseren Krankenhäusern die Schwerstarbeit an den Betroffenen leisten <3 !!
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Foto @ Frank Vincentz
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0, 20th Okt, 2020 veröffentlicht

KiKA berichtet mit Stefan Voigt über die Kluterthöhle
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Wie spannend es sein kann, sich für die Natur einzusetzen und wie das auch im Kleinen möglich ist, zeigt KiKA beim neuen Format „CheXpedition“, dass vom 12. Oktober bis zum 30. Oktober 2020 täglich werktags um 10:50 Uhr ausgestrahlt wird.
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„CheXpedition“ berichtet über Veränderungen des Klimas und der Umwelt. Checker Julian, der Hauptdarsteller der informativen und spannenden Serie, will herausfinden, ob jede/r Einzelne seinen Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt leisten kann. Julians mega-clevere Uhr iXi ist auf der Abenteuerreise quer durch Deutschland immer mit dabei. Zusammen erforschen sie, wie sich unsere Erde verändert und entdecken dabei, was alles zum Schutz der Natur und zum Erhalt der Artenvielfalt wichtig ist.
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Am Mittwoch, 21. Oktober um 10:50 Uhr läuft die Folge „Klimazeitreise unter die Erde“. Für diese Folge der Serie hat Checker Julian die Kluterthöhle besucht um sich dabei vom bekannten Höhlenforscher (und Umweltschützer / Umweltaktivisten) Stefan Voigt vom Arbeitskreis Kluterthöhle allerlei Wissenswertes über das Klima unter der Erde erklären zu lassen.
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#Ennepetal #Kluterthöhle
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0, 18th Okt, 2020 veröffentlicht

KiKA berichtet mit Stefan Voigt über die Kluterthöhle
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Wie spannend es sein kann, sich für die Natur einzusetzen und wie das auch im Kleinen möglich ist, zeigt KiKA beim neuen Format „CheXpedition“, dass vom 12. Oktober bis zum 30. Oktober 2020 täglich werktags um 10:50 Uhr ausgestrahlt wird.
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„CheXpedition“ berichtet über Veränderungen des Klimas und der Umwelt. Checker Julian, der Hauptdarsteller der informativen und spannenden Serie, will herausfinden, ob jede/r Einzelne seinen Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt leisten kann. Julians mega-clevere Uhr iXi ist auf der Abenteuerreise quer durch Deutschland immer mit dabei. Zusammen erforschen sie, wie sich unsere Erde verändert und entdecken dabei, was alles zum Schutz der Natur und zum Erhalt der Artenvielfalt wichtig ist.
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Am Mittwoch, 21. Oktober um 10:50 Uhr läuft die Folge „Klimazeitreise unter die Erde“. Für diese Folge der Serie hat Checker Julian die Kluterthöhle besucht um sich dabei vom bekannten Höhlenforscher (und Umweltschützer / Umweltaktivisten) Stefan Voigt vom Arbeitskreis Kluterthöhle allerlei Wissenswertes über das Klima unter der Erde erklären zu lassen.
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#Ennepetal #Kluterthöhle
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0, 16th Okt, 2020 veröffentlicht

Corona: 1.083 Infektionen, 902 Gesundete, 165 Erkrankte
Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, liegt im Kreisgebiet bei 37,02 (Vortag 35,5).

Ab sofort gelten also die verschärften Maßnahmen, die wir bald nochmals genau mitteilen. Bitte geht nur noch mit Maske durch die Städte, haltet Abstand, bleibt einfach auch mal zu Hause. Hauptsache, wir bekommen keinen totalen Lockdown mehr - und Hauptsache, wir können diejenigen schützen, die mit einer Corona-Infektion schwer zu kämpfen hätten.

Bleibt gesund <3 !!

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 1.083 bestätigte Corona-Fälle (Stand Freitag, 16. Oktober, 9 Uhr), von diesen gelten 902 als genesen. Die Zahl der Infektionen ist damit innerhalb der letzten 24 Stunden um 20 gestiegen.

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 9 Patienten mit Corona-Infektion in stationärer Behandlung. Einer von ihnen wird intensivmedizinisch betreut und beatmet.

Die aktuell 165 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (1), Ennepetal (15), Gevelsberg (19), Hattingen (12), Herdecke (32), Schwelm (11), Sprockhövel (9), Wetter (23) und Witten (43).

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (17), Ennepetal (60), Gevelsberg (90), Hattingen (184), Herdecke (79), Schwelm (97), Sprockhövel (59), Wetter (58) und Witten (258).

16 Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sind an oder mit dem Corona-Virus verstorben. Sie stammen aus Ennepetal (3), Gevelsberg (4), Hattingen (2), Schwelm (2), Sprockhövel (1), Wetter (2) und Witten (2).

Für die bestätigten Fälle sowie für begründete Verdachtsfälle ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 916 (Vortag 873) Personen im Kreis.

Infektionsgeschehen im EN-Kreis

Anlässlich eines Ausbruchgeschehens im Seniorenheim Kirchende in Herdecke mit derzeit 19 Fällen wurden weitere Tests veranlasst.

Weitere Tests sind auch für das Haus Curanum am Ochsenkamp in Schwelm und die St. Jacobus Kita in Breckerfeld terminiert.

Neu in die Ermittlungen des Gesundheitsamtes mit aufgenommen wurden die Kita Wichtelhaus in Witten sowie das AWO Familienzentrum in Witten-Stockum, nachdem auch dort positive Fälle bekannt geworden sind.

Weitere Abstriche müssen auch rund um das Infektionsgeschehen an dem Friedrich-Harkort-Gymnasium in Herdecke genommen werden, da es dort zu weiteren Folgefällen gekommen ist.

Hinweis: Aus gegeben Anlass weist die Kreisverwaltung an dieser Stelle daraufhin, dass die aufgeführten näheren Details zum Infektionsgeschehen eine Momentaufnahme aus der Sitzung des Krisenstabes vom 15.10.2020, 9.00 Uhr darstellen. Änderungen, die sich im Laufe des Tages ergeben, können erst am Folgetag mitgeteilt werden.
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0, 16th Okt, 2020 veröffentlicht

Alle Jahre wieder:
Brückentage. Diesmal von Ende 2020 bis Ende 2021 !!

Arbeitnehmer können wieder einige Urlaubstage mehr ergattern, wenn sie sich zur richtigen Zeit frei nehmen. Hier die Übersicht für's Jahresende 2020 sowie für das Jahr 2021:

Nehmen Sie sich vom 28. bis 31. Dezember frei. Durch diese vier Urlaubstage ergattern Sie insgesamt zehn freie Tage, vom 25. Dezember 2020 bis zum 3. Januar 2021.

Am 4. und 5. April 2021 ist Ostern. Zu den normalen Feiertagen können Sie sich vom 2. bis zum 11. April insgesamt über zehn freie Tage gönnen. Tragen Sie dazu vom 6. bis 9. April vier Urlaubstage ein.

Leider fällt der 1. Mai auf einen Samstag. Hier ist im Jahr 2021 leider nichts zu holen.

Aber Himmelfahrt / Vatertag: Mit einem Urlaubstag bekommen Sie Mitte Mai vier freie Tage. Nehmen Sie sich dafür nach dem Feiertag am 13. Mai (Donnerstag) den Freitag auch noch frei.

Pfingsten ist wieder eine Zeit, in der Sie so richtig Urlaub machen könnten: Pfingstmontag ist am 24. Mai. Tragen Sie für den 10. bis zum 21. Mai Ihren Urlaub ein - dann haben Sie mit 9 Tagen insgesamt 17 Tage frei.

Fronleichnam ist bei uns Feiertag und fällt auf den 3. Juni. Mit nur 8 Urlaubstagen könnten Sie 16 freie Tage haben: einfach vom 25. Mai bis zum 2. Juni sowie am 4. Juni Urlaub nehmen.

Mit einem "Rundumschlag" und der Eintragung Ihres Urlaubs mit 17 eingetragenen Urlaubstagen würden Sie wahnsinnige 33 Tage frei haben ...

Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober sowie der Reformationstag am 31. Oktober fallen diesmal auf einen Sonntag. Pech gehabt ... :/ - da gibt's nur den Montag, 1. November mit Allerheiligen dazu für ein verlängertes Wochenende.

Aber Weihnachten: Nehmen Sie sich nur am 20. bis zum 24. Dezember frei, haben Sie 9 Tage frei - mit zusätzlichen Urlaubstagen zwischen dem 27. und 31. Dezember sind's sogar 16 freie Tage, da der 1. Januar 2022 auf einen Samstag fällt.

Viel Glück, dass Ihr Urlaub dann auch genehmigt wird (y) !!
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0, 13th Okt, 2020 veröffentlicht

Die VER und Bogestra werden morgen, am 14. Oktober 2020, wieder bestreikt. Hier die Übersicht der einzelnen Buslinien dazu:
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Jürgen Hagemann
Jürgen Hagemann

0, 18th Aug, 2020 veröffentlicht

Zeugen gesucht!!!
Liebe Ennepetaler ich suche auf diesem Wege Zeugen eines Verkehrsunfalls mit Fahrerflucht am 18.08.2020 in der Zeit von 15:15 - 17:00 Uhr. Unfallort war die Ambrosius-Brand-Straße (vor Hausnummer 35) Ecke Aufsicht. Beschädigt wurde mein delphingrauer Audi A3 Sportback. Bitte meldet euch!!!
Danke im voraus.
Gruß
Jürgen Hagemann
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Uwe Hartmann
Uwe Hartmann

0, 15th Jul, 2020 veröffentlicht

Herrenloser Hund irrt auf der Königsfelderstraße in Ennepetal herum. Rüde, schwarz-grau, mittlere Größe.Nicht scheu, lässt sich aber nicht einfangen! Haben es eine Stunde probiert ihn einzufangen, leider ohne Erfolg! Wer vermisst den armen Kerl??? ... Lesen Sie mehr ...Weniger ...

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0, 15th Jul, 2020 veröffentlicht

DANKE, Ihr dummen Feierwütigen ... (y) - Mallorca schließt ALLE Party-Lokale am "Ballermann"
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(dpa) - Mallorca greift im Kampf gegen Sauftourismus und Corona durch. Mitten im Sommer werden alle Lokale in den Party-Zentren der Ferieninsel zwangsgeschlossen. Asoziale Touristen wolle man nicht, heißt es.

Palma (dpa) - Die wilden Partys Hunderter Touristen ohne Schutzmaske und Sicherheitsabstand haben auf Mallorca ein einschneidendes Nachspiel.

Erstmals werden auf der spanischen Insel mitten im Sommer alle Vergnügungslokale im Herzstück des vor allem von deutschen Touristen gern besuchten "Ballermanns" an der Playa de Palma zwangsgeschlossen.

Die berühmt-berüchtigten "Bier-" und "Schinkenstraße" werden ab sofort und vorerst für zwei sommerliche Monate trockengelegt. Auch die Sündenmeile Punta Ballena in der Briten-Hochburg Magaluf westlich von Palma sei von den Zwangsschließungen betroffen, teilte die Regionalregierung am Mittwoch mit.

Deutsche und Briten hatten am Wochenende für "Chaos" gesorgt, wie die Inselzeitung "Última Hora" titelte. Angetrunkene Männer und Frauen ohne Mund-Nasen-Masken hatten unter anderem im dichten Gedränge afrikanische Straßenhändler umarmt, geflirtet, gegrölt - und, wie zahlreiche Videos zeigten, sich nicht im mindesten um die Corona-Regeln geschert.
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Der balearische Tourismusminister Iago Negueruela hatte bei der Bekanntgabe der Maßnahmen jetzt eine klare Botschaft parat: "Wir wollen diese asozialen Touristen hier nicht haben. Sie sollen nicht kommen", rief der sozialistische Politiker. Man dürfe nicht zulassen, "dass einige wenige dem Image der Inseln Schaden zufügen" und die Erfolge der Balearen im Kampf gegen die Pandemie aufs Spiel setzten.

Negueruela warnte, man werde nicht zögern, die Maßnahmen wenn nötig auch auf andere Gebiete der Insel auszuweiten. "Die Gesundheit geht vor. Und ohne Gesundheit gibt es auch keine Wirtschaft." 200.000 Arbeitsplätze stünden auf dem Spiel. Je nach Entwicklung sei eine Verlängerung und auch eine Verkürzung der Zwangsschließungen denkbar.
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Den ganzen Artikel können Sie HIER lesen:
www.freenet.de/nachrichten/topnews/mallorca-schliesst-lokale-am-ballermann_7863254_4702792.html
(Foto: ©Michael Wrobel, gehört zur dpa-Meldung)
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Ennepetal – die Stadt im Grünen

Autor dieses Textes: Hanjo Delhey

Die Stadt Ennepetal, mit ihren circa 30.000 Einwohnern, liegt am südlichen Rand des Ruhrgebiets. Der namensgebende Fluss Ennepe ist zudem ein direkter Zustrom der Volme bis hin zur Ruhr und gelangt so weiter in die Welt …

Die Stadt an sich ist noch recht jung, denn sie entstand erst im Jahr 1949, als die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Voerde und Milspe sich zur einer Verwaltungseinheit zusammenschlossen.

Das Stadtgebiet umfasst neun Ortsteile, die insgesamt eine Stadtfläche von 57,43 km² ergeben. Davon werden bis heute 40 Prozent forstwirtschaftlich genutzt. Mit der nördlich von Brüssel gelegenen Stadt Vilvoorde besteht seit 1973 eine offizielle Städtepartnerschaft.

Kurzer Abriss der Historie

Wie oben bereits kurz erwähnt, ist die Entstehungsgeschichte der Stadt an der Ennepe recht jungen Datums. Nichtsdestotrotz ist die eigentliche Besiedlungsgeschichte des Tals schon recht alt. So zeigen Werkzeugfunde des Mesolithikum (Mittelsteinzeit), dass sich zumindest zeitweise vor 8.000 bis 10.000 Jahren schon Menschen hier niedergelassen haben. Die eigentliche dauerhafte Besiedlung dürfte allerdings nicht vor mehr als 1.000 Jahren erfolgt sein.

Erstmals urkundlich erwähnt werden die Ortsteile Voerde (fordi) und Willringhausen (wilgerinchuson) in Quellen des Klosters Werden aus dem 11. Jahrhundert. Gleichfalls durch Funde belegt ist die frühe Eisenerzeugung des Tales im 11. und 13. Jahrhundert. Wobei allerdings die Anfänge bereits im 9. und 10. Jahrhundert liegen dürften. Diese Art der Kleineisenindustrie bestand bis weit ins 20. Jahrhundert.

Die Kluterthöhle

Blick in die Kluterthöhle

Blick in die Kluterthöhle

Das eigentliche Wahrzeichen des gesamten Ennepetals ist die 5,5 Kilometer lange Kluterthöhle. Sie gehört damit zu den längsten Schauhöhlen der Bundesrepublik. Innerhalb der Höhle mit ihren 360 Gängen sowie Seen und Hallen, ergibt sich überhaupt die einmalige Gelegenheit in Deutschland, ein komplettes Korallenriff aus der grauen Vorzeit der Erdgeschichte zu durchwandern. Im Rahmen der dort veranstalteten Führungen kann der Besucher die versteinerten Lebewesen, wie Schwämme, Muscheln und Korallen, des einstmaligen Biotops entdecken. Selbst unter Fachleuten gilt dieser Artenreichtum als einzigartig.

Eher zufällig wurde die Kluterthöhle dagegen zur Wiege der deutschen Speläotherapie. Als die umliegende Bevölkerung während des Zweiten Weltkrieges bei Bombenangriffen dort Schutz suchte, bemerkten einige Asthmatiker unter ihnen, dass dieser unfreiwillige Aufenthalt sich positiv auf ihre Atemwege auswirkte. Nach dem Krieg wurde die Höhle zum „längsten Behandlungszimmer der Welt“. Heute werden auf sechs Stationen mit über 140 Therapieplätzen neben Asthma unter anderem auch folgende Atemwegserkrankungen erfolgreich therapiert: Chronische Bronchitis, Heuschnupfen sowie Keuchhusten.

Seit 1954 ist daher die Stadt Ennepetal als Mitglied des „Deutschen Heilbäderverbandes e. V.“ offiziell anerkannt.