Prof. Dr.-Ing. Reinhard Döpp

Prof. Dr.-Ing. Reinhard Döpp

Autor dieses Textes: Hanjo Delhey

Prof. Dr.-Ing. Reinhard Döpp ist nicht nur Gründer des Industriemuseums von Ennepetal, sondern auch 1. Vorsitzender des Förderkreises Industriekultur. Zudem bekleidet er weiterhin einen Sitz im Vorstand des Wasserbeschaffungsamtes (WBV) Ennepetal-Milspe. Lange Jahre war Prof. Döpp auch als Organist in der evangelischen Kirchengemeinde in Milspe tätig.

Der politisch der CDU nahestehende Professor hat sich in der Vergangenheit stets als ein besonders engagierter und kritischer Bürger für seine Heimatstadt verdient gemacht. Aus diesem Grund wurde ihm 2013 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Ohne Professor Döpp hätten wir kein Industriemuseum in Ennepetal

Ohne Professor Döpp hätten wir kein Industriemuseum in Ennepetal

Kurze Vita

Geboren wurde Reinhard Döpp im Jahr 1933. Das Elternhaus befand sich im Ortsteil Milspe in der Schillerstraße. Nach dem Abitur studierte er Gießereikunde an der RWTH Aachen. Nach Abschluss des Studiums erfolgte im Jahre 1963 die Promotion.

1983 erhielt Reinhard Döpp den Lehrauftrag als Professor für „Metallurgische Grundlagen der Gießereitechnik“ an der Technischen Universität in Clausthal-Zellerfeld. Seine Mitinhaberschaft an der Firma Ischebeck übertrug er während dessen an seinen Sohn Dr. Ludger Döpp.

Nach seiner Pensionierung gründete Prof. Döpp 2002 den Förderverein für Industriekultur. 2006 erfolgte der Kauf des Geländes sowie von zwei unter Denkmalschutz stehender Gebäude, der insolventen Eisengießerei F.W. Kruse KG. Nach der von Prof. Dr.-Ing. Reinhard Döpp indizierten Gründung der Stiftung Industriekultur Ennepetal im Jahr 2010, wurde das erworbene Gelände und die Gebäude als ein Teil dieser Stiftung mit eingebracht.

Über die Arbeit der Stiftung Industriekultur

Industriemuseum

Industriemuseum (Link zur Webseite)

Das erklärte Ziel der Stiftung ist es, den Auf- und Ausbau des Industriemuseums weiter fortzuführen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Industriekultur Ennepetal e.V.

Der Schwerpunkt des Museums soll vor allem die geschichtliche Entwicklung der Gießereitechnik verdeutlichen sowie die verschiedenen Techniken des Formgebungsverfahrens aufzeigen. Außerdem kann der Besucher hier eine große Anzahl von Werkzeugmaschinen des 19. und 20. Jahrhunderts in voller Funktion erleben.

Für Kinder und Erwachsene werden unterschiedliche Vorführ- und Mitmach-Aktionen angeboten.

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