Altenvoerde

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Ennepetal-Altenvoerde, zwischen Tradition und Moderne

Foto: Gießerei und Villen von Falkenroth und Schnöring, Ansichtskarte, Alter unbekannt

Am südlichen Rand des Ruhrgebiets ist Altenvoerde mit seinen rund 3.500 Einwohnern seit 1949 einer von neun Ortsteilen der Stadt Ennepetal und liegt in deren Zentrum.

Über 900 Jahre Geschichte(n)

Erstmals erwähnt wird das ehemalige Aldenforde, dessen Name auf eine Furt durch den Fluss Ennepe hindeutet, jedoch bereits um 1100 in den Annalen der Benediktinerabtei Kloster Werden. Die Wasserkraft wurde schon früh für industrielle Zwecke genutzt.

So ist die Altenvoerder Hütte bereits Ende des 16. Jahrhunderts erwiesenermaßen die erste Eisenhütte im Gebiet der Ruhr.

Industriemuseum Ennepetal

Industriemuseum Ennepetal

Industriegeschichte

Weit über die Grenzen des Ortes hinaus bekannt ist das Industriemuseum. Mit seiner umfassenden Sammlung historischer Exponate, beispielsweise Gießereimaschinen und Schmiedehämmer, lässt es eindrucksvoll die von Bergbau und Industrie geprägte Geschichte wieder lebendig werden. Das Industriemuseum ist an jedem ersten Sonntag im Monat und für Sonderführungen geöffnet. Dann können Besucher zum Beispiel sogar selber in den Beruf des früheren Gießerei-Mitarbeiters schlüpfen. Gerade für Kinder ist dies mehr als interessant.

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GiCa Automatic, Giuseppe Castiglione, Wilhelm-Crone-Hain 3

GiCa Automatic, Giuseppe Castiglione, Wilhelm-Crone-Hain 3

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Natur und Erholung

Das Hülsenbecker Tal, eine kleine Oase im sowieso grünen Ennepetal (Foto: Monika Staab)

Das Hülsenbecker Tal, eine kleine Oase im sowieso grünen Ennepetal (Foto: Monika Staab)

Wie das gesamte Stadtgebiet von Ennepetal ist auch Altenvoerde heute geprägt von Wald mit zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten, wie dem südlich gelegenen Hülsenbecker Tal oder der Aussichtsplattform Hohenstein oberhalb eines Grauwacke-Felsenabhangs.

Auf einzigartig beschauliche Weise lässt sich das Industriemuseum (5 Min. Fußweg) und das Hülsenbecker Tal (15 Min. Fußweg), zumindest an jedem ersten Sonntag im Monat von April bis Oktober, mit einem liebevoll „Teckel“ genannten Schienenbus im Museumsbetrieb erreichen.

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Weitere schon beschriebene Stadt- bzw. Ortsteile:

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